Diplom-Finanzwirt (FH)
Klaus Schmidt

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Wenn Sie Informationen über steuerliche Themen haben möchten, haben wir eine Reihe interessanter Artikel für Sie erstellt. Halten Sie sich auf dem Laufenden und lesen Sie kostenlos.

Geplante Gesetzesänderung Grunderwerbsteuer Share-Deals

Der Gesetzgeber plant Share-Deals bei Kapitalgesellschaften, die zu einer Umgehung der Grunderwerbsteuer führen, zu verhindern. Gesellschafterwechsel bei Kapitalgesellschaften mit Grundvermögen über 5 Jahre (im Gespräch ist auch die Erweiterung auf 10 oder sogar 15 Jahre) von 95% (wahrscheinlich eher 90%; es wird auch von 75% und 50% gesprochen, wobei hier verfassungsrechtliche Bedenken bestehen) sollen Grunderwerbsteuer auslösen.

Spekulationsfrist und gewerblicher Grundstückshandel bei Verkauf von Immobilien im Privatvermögen

Werden Grundstücke, einschließlich aufstehender Gebäude, ab Kauf innerhalb von 10 Jahren (Spekulationsfrist) verkauft, unterliegt der Gewinn der Einkommensteuer.

Etwas anderes gilt, wenn der Eigentümer oder zum Beispiel sein Kind, bei dem noch Anspruch auf Kindergeld besteht, im Jahr des Verkaufs und den beiden vorangegangenen Jahren, die Immobilie zu eigenen Wohnzwecken genutzt hat.


Werden mehrere Objekte im Privatvermögen innerhalb eines Fünfjahreszeitraums verkauft, ist auch das Vorliegen des sogenannten gewerblichen Grundstückshandels zu prüfen. In der Regel gehören hierzu Grundstücke und aufstehende Gebäude, bei denen weniger als fünf Jahre zwischen Anschaffung und Verkauf liegen. Der Verkauf von mehr als drei solcher Objekte führt zum gewerblichen Grundstückshandel.

Damit unterliegt der Gewinn auch der Gewerbesteuer. Vermietete Objekte dürfen nicht abgeschrieben werden.

Solche Objekte, die bereits länger als 10 Jahre vermietet wurden gehören grundsätzlich nicht mehr dazu und der Verkauf ist steuerfrei.

Achtung: Vorsteuerabzug bei teilweise nichtunternehmerisch genutzten Leistungen nur bis 31.05 des Folgejahres

Bezieht ein Unternehmer eine zu mindestens 10% (ansonsten z. B. privat) für sein Unternehmen genutzte Leistung, besteht diesbezüglich ein Zuordnungswahlrecht. Dies ist insofern von Bedeutung, da nur für eine dem Unternehmen zugeordnete Leistung der Vorsteuerabzug geltend gemacht werden kann. Die Zuordnungsentscheidung ist bis spätestens 31.05 des auf den Leistungsbezug folgenden Jahres zu treffen. Normalerweise wird die Zuordnungsentscheidung in den Umsatzsteuer-Voranmeldungen des laufenden Jahres getroffen.

Problematisch sind allerdings insbesondere im Bau befindliche Gebäude, bei dem sich der Leistungsbezug über mehrere Jahre hinzieht und der Unternehmer erst nach Fertigstellung entsprechende Umsatzsteuererklärungen einreicht. In diesen Fällen ist ein Vorsteuerabzug nicht mehr möglich (mit Ausnahme des letzten Jahres bei Einreichung der Umsatzsteuererklärung bis 31.05 des Folgejahres).

Grenzgänger Schweiz: Einzahlungen des Arbeitgebers in die Pensionskasse bei vorzeitiger Pensionierung

Zahlt der Arbeitgeber bei vorzeitiger Pensionierung Zusatzbeiträge in die Pensionskasse ein, wird diese Einzahlung vom Finanzamt als steuerpflichtiger Arbeitslohn behandelt. Der Bezug der Rente wird dann ebenfalls besteuert. Es kommt zu einer tatsächlichen Doppelbesteuerung.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Einzahlung in die Pensionskasse durch den Arbeitgeber jedoch steuerfrei bzw. teilweise steuerfrei sein. Ein für den Steuerpflichtigen positives Finanzgerichtsurteil ist gerade beim Bundesfinanzhof (dem obersten deutschen Finanzgericht) anhängig. Eine genaue Prüfung seitens des Steuerberaters, ob bei Ihnen die Möglichkeit der Steuerfreiheit gegeben ist, lohnt sich.

Wegzugsbesteuerung

Beim Wegzug in einen anderen Staat behält sich Deutschland, unter bestimmten Voraussetzungen, das Besteuerungsrecht für 10 Jahre nach dem Wegzug vor. Diese Regelung findet nur Anwendung, wenn die steuerpflichtige Person in ein sogenanntes "Niedrigsteuerland" umzieht. Durch diese Regelung wird der durch den Wegzug erreichte Steuervorteil, zumindest 10 Jahre lang, verhindert.


Steuerbelastungsvergleich Deutschland/Schweiz/Frankreich

Denken Sie darüber nach Ihren Wohnsitz ins Ausland zu verlegen?

Die Steuerbelastung in Deutschland, Schweiz, Frankreich ist sehr unterschiedlich. Insbesondere das französische Steuerniveau ist in vielen Fällen erheblich niedriger als das Deutsche, so dass eine Wohnsitzverlegung auch aus steuerlichen Gründen interessant sein kann.
Wir führen für Sie einen Steuerbelastungsvergleich durch, so dass Sie das unterschiedliche Steuerniveau in Ihre Überlegungen mit einbeziehen können.

Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Bedingungen bei der Erbschaftsteuer/
Schenkungsteuer. In Frankreich sind die Steuersätze erheblich höher und die Freibeträge erheblich geringer als in Deutschland.